Schlagwort: Kokosnuss

Wie gesund ist Kokosöl wirklich?

Wie gesund ist Kokosöl wirklich?

Viele Tropenvölker verwenden das Kokosöl, das zu den natürlichsten Ölen gehört, seit vielen Jahrhunderten, da sie erkannt haben, wie sehr ihr Körper von den gesunden Fetten profitiert. Zudem gilt das Öl, das aus dem Fruchtfleisch der gesunden Kokosnuss gewonnen wird, als Schlankmacher. Nachfolgend werden die vielen weiteren Vorteile erläutert, denn das Kokosöl ist in sehr vielfältiger Hinsicht gesund.

Kokosöl hat vielfältige positive Wirkungen auf den Körper:

  • Kokosöl hat eine entzündungshemmende Wirkung und enthält zahlreiche Antioxidantien.
  • Es kann das gute HDL Cholesterin steigern und somit die Blutfettwerte verbessern.
  • Kokosöl  verringert Risikofaktoren für einen Herzinfarkt.
  • Das Öl wirkt gegen Viren wie den Herpes Virus.
  • Es kann Bakterien abwehren, zum Beispiel Helicobacter pylori, der Magengeschwüre auslöst.
  • Zusammen mit der enthaltenen Caprinsäure können Pilze abgetötet werden.
  • Kokosöl sorgt für eine gute Darmflora, kann den Stoffwechsel und das Nervensystem positiv beeinflussen.
  • Mit der besonderen Molekularstruktur aus wertvollen mittelkettigen Fettsäuren soll das Öl auch das Diabetes-Risiko senken.
  • Die Entgiftung des Körpers wird gesteigert und zudem hat das Öl positive Wirkungen auf die Haut und Haare.

Kokosöl kann dabei helfen, das Immunsystem zu stärken und viele verschiedene Krankheiten vorzubeugen. Es ist ein sehr wertvolles Geschenk der Natur. Es empfiehlt sich, ausschließlich hochwertiges Kokosöl zu verwenden. Gut geeignet ist ein natives, kalt-gepresstes Öl in einer Bio-Qualität.

Kokosöl kann beim Abnehmen helfen

Kokosöl besteht aus gesunden gesättigten Fetten, die vom Körper genutzt werden können. Die Leber wandelt das Öl in Ketonkörper um, die direkt als Energie dienen. Dies ist der Grund, warum es beim Abnehmen hilft. Das Kokosöl wird in Energie umgewandelt, sodass es kaum in den Fettdepots landet.

Übergewicht abzubauen, hilft natürlich gleichzeitig auch bei der Vermeidung verschiedener Erkrankungen. Die mittelkettigen Fettsäuren, die im Kokosöl reichlich enthalten sind, sind für den Körper essenziell. Der Körper kann sie nicht selbst herstellen, sodass sie über die Nahrung zugeführt werden müssen. Sie werden innerhalb kurzer Zeit zur Leber transportiert, sodass sie dem Körper sofort zur Verfügung stehen.

Kokosöl soll eine positive Wirkung bei Alzheimer, Demenz und Parkinson haben

Kokosöl soll dank der wertvollen Inhaltsstoffe dazu in der Lage sein, die Symptome der Erkrankungen zu bekämpfen und den Fortschritt einzudämmen. Als hauptsächlichste Ursache für den Ausbruch wird die schlechte Nutzung der Glucose im Gehirn vermutet.

Das Gehirn der Erkrankten ist nicht in der Lage, sie in die notwendige Energie umzuwandeln. Durch die ausreichende Zufuhr von Ketonen kann das Problem behoben werden und genau hier beweist sich das Kokosöl als so wertvoll, denn es stellt die Ketone bereit. Durch die Aktivierung antioxidativer Enzyme kann zudem die Krankheit Parkinson gelindert oder sogar geheilt werden.

Fazit

Das Kokosöl besitzt innerlich und äußerlich angewendet viele positive Wirkungen auf den Körper. Nicht nur, dass wertvolle Inhaltsstoffe enthalten sind, sie sind auch optimal zusammengesetzt. Das Öl soll sogar schwerwiegende Erkrankungen eindämmen oder verhindern können. Das Öl entfaltet seine Wirkung ohne Begleiterscheinungen oder Nebenwirkungen. Es sollte ein natives Kokosöl verwendet werden, das aus biologischem Anbau stammt.

Kokosmilch und Kokosfett – was sind die Unterschiede?

Kokosmilch und Kokosfett – was sind die Unterschiede?

Kokosmilch und Kokosfett – Wofür verwendet man was?

Die Kokosnuss ist inzwischen in der gesamten Welt äußerst beliebt. Dazu trägt auch bei, dass von ihr fast alle Bestandteile verwendet werden können – sogar die harte Schale gibt noch ein wunderbares Brennmaterial ab. Dennoch gibt es immer wieder Verwirrungen bei der Bezeichnung und der Verwendung der verschiedenen Bestandteile der Kokosnuss. Kennen Sie beispielsweise den Unterschied zwischen Kokosfett und Kokosöl? Und wofür wird Kokosmilch und wofür Kokoswasser verwendet?

Die mit Abstand beliebtesten Bestandteile der Kokosnuss bzw. der Produkte, die aus Kokosnuss-Bestandteilen hergestellt werden, sind die Kokosmilch und das Kokosfett. In diesem Artikel nehmen wir uns beide Bestandteile einmal etwas genauer vor und schauen uns an, wofür Kokosmilch und wofür Kokosfett hauptsächlich verwendet werden.

Was ist Kokosmilch?

Bevor wir zur Verwendung der Kokosmilch kommen, müssen wir mit einem oft anzutreffenden Missverständnis aufräumen. Wenn Sie eine Kokosnuss öffnen, finden Sie darin (sofern es sich um eine reife, aber nicht überlagerte Kokosnuss handelt) das sogenannte Kokoswasser Kokoswasser kaufen. Dieses darf nicht mit der Kokosmilch verwechselt werden. Kokosmilch findet sich als natürlicher Bestandteil in der Kokosnuss überhaupt nicht, es muss also nachträglich hergestellt werden. (Tipp: Lesen Sie auch den Artikel: Kochen mit Kokosmilch)

In der Regel wird Kokosmilch heute maschinell produziert. Dazu wird das Fleisch der Kokosnuss zunächst geraspelt, mit Wasser vermischt und anschließend vermahlen. Dadurch entsteht die charakteristische dickflüssige Kokosmilch, die nun entweder im naturbelassenen Zustand abgefüllt oder zunächst konserviert bzw. auf andere Weise weiterverarbeitet werden kann. Obwohl es im Handel fertige Kokosmilch in Dosen, Tüten etc. zu kaufen gibt, kann jeder problemlos aus einer Kokosnuss seine eigene Kokosmilch herstellen. Dazu wird einfach das geraspelte Kokosfleisch in heißem Wasser eingeweicht und anschließend ausgepresst, zum Beispiel durch ein sauberes Baumwolltuch.

Wir haben also gelernt: Mit dem in der Kokosnuss enthaltenen Wasser hat Kokosmilch nichts zu tun. Und wie viele Kalorien hat Kokosmilch?kokosmilch und kokosfett

Verwendung von Kokosmilch

Kokosmilch ist ein süßes, wohlschmeckendes Getränk von weißer Farbe. Und weil es so wohlschmeckend ist, genießt es heute in der gesamten Welt eine große Verbreitung. Es wird zum Mischen von Cocktails verwendet, aber auch als Basis für vielerlei Speisen, zum Beispiel Suppen oder Soßen. Insbesondere in der asiatischen Küche spielt Kokosmilch eine wichtige Rolle. So ist ein echtes indisches Curry ohne die Zugabe von Kokosmilch nicht vorstellbar und authentisch.

Da die Kokosmilch einen hohen Fettanteil und weitere hochwertige Nährstoffe enthält, wird sie auch im kosmetischen Bereich verwendet. Sie ist Bestandteil von Hautcremes, Lotionen, Duschgels und Badezusätzen. Auch in Seife findet sie häufig Verwendung.

Was ist Kokosfett?

Kokosfett wird auch Kokosöl genannt und ist ein bei Zimmertemperatur festes Fett. Sobald jedoch die Temperatur nur um einige Grade angehoben wird, verflüssigt sich das Kokosfett. Hergestellt wird Kokosfett aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss (genannt: Kopra), welches nach dem Trocknen unter hohem Druck ausgepresst wird. So erhält man ein wunderbar neutral schmeckendes, hochwertiges Fett, das für verschiedenste Zwecke eingesetzt werden kann.

Verwendung von Kokosfett

Da Kokosfett geschmacklich nahezu neutral und zudem hocherhitzbar ist, wird es in der Küche in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt. Zusätzlich besitzt Kokosfett weitere angenehme Eigenschaften, die das Braten, Backen und Kochen mit Kokosfett bzw. Kokosöl zu einer angenehmen Angelegenheiten machen. So brennt Kokosfett nicht an und spritzt nicht. Daher findet es oft beim Frittieren oder beim Kochen im Wok Verwendung.

Ebenso wie die Kokosmilch verwendet man Kokosfett auch im kosmetischen Bereich als Basis oder Zusatz. Es spendet der Haut viel Feuchtigkeit und kommt daher oft in Hautcremes zum Einsatz, aber auch in Duschgels und Lotionen aller Art. Auch in vielen Sonnenschutzprodukten ist Kokosfett enthalten, da es eine kühlende und zugleich feuchtigkeitsspendende Wirkung besitzt und somit durch die Sonne strapazierte Haut sehr schnell wieder weich und geschmeidig machen kann. (siehe Artikel: Kokosöl und Schuppenflechte)

Früher verwendete man Kokosfett auch als natürliches Insektenschutzmittel. Dafür wird das Fett zunächst in der Hand vertrieben, damit es leicht flüssig ist und anschließend einfacher auf der Haut verteilt werden kann. Insekten wie Stechmücken oder auch Zecken mögen den Geruch des Kokosfettes nicht, wodurch sich ein zuverlässiger und natürlicher Schutz ohne lästige Nebenwirkungen ergibt.

Da Kokosfett relativ einfach und daher günstig herzustellen ist, findet es auch in der Industrie vielfach Verwendung. So kommt es in der Nahrungsmittelindustrie beispielsweise als Zusatzstoff für Speiseeis, Füllungen und Überzugsmassen zum Einsatz, auch hier kann das Kokosfett seinen kühlenden Effekt ausspielen. Zudem wird das Fett in der Industrie für die Herstellung von Kerzen, Arzneimitteln, Kunstharzen usw. verwendet.

Seit einigen Jahren laufen zudem Versuche, in denen die Bestandteile des Kokosfettes für die Herstellung von Dieselkraftstoff eingesetzt werden. Dazu macht man sich die Eigenschaft des Kokosfettes zu Nutze, in einem chemischen Prozess in Fettsäuremethylester umgewandelt werden zu können. Dadurch kann das Produkt sowohl als Beimischung zu Dieselkraftstoff als auch in Form von Bio-Diesel eingesetzt werden.

Fazit:

Sowohl Kokosmilch als auch Kokosfett können sehr vielseitig und flexibel eingesetzt werden. Beide Substanzen sind relativ günstig herzustellen und bilden somit die Basis für unzählige Produkte – sowohl in der Küche als auch im kosmetischen Bereich wie z.B. Pflegeprodukte und in der gesamten Industrie.

Damit Sie einen Überblick über den Energiegehalt bekommen, hier die entsprechenden Werte:

  • Kokosmilch: Pro 100 g – ca. 190 kcal (je nach Herstellungsmethode), Fettgehalt 19 %
  • Kokosfett (Kokosöl): Pro 100 g – 862 kcal, Fettgehalt 95 %

Tolle Rezepte und unterschiedliche Verwendungszwecke finden Sie hier: Link (Rezepte)